Mainz: MAINZ-App – das virtuelle Stadterlebnis

Kategorie:

Marketing und Kommunikation

Erlebnis- und Lebensraum

Innovation im Handel

Einwohnerzahl: 217.100
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Jahr der Umsetzung: 2018
Projektvolumen: mehr als 100.000 €

Warum Best Practice?

  • Erfolgsmodell: 2019 für den „Tourismuspreis Rheinland-Pfalz“ nominiert; unter den TOP 5 der „besten Projekte des Jahres“; 20.000 Downloads der App
  • Vorreiter: Pionier im Bereich der „virtuellen Städte-Apps“ in Deutschland, stetige Weiterentwicklung in den letzten Jahren mit neuen Virtual Reality-Modulen

Zielstellung

Was wollen wir erreichen?

  • Digitalisierung der Destination Mainz als neue Art der Kommunikation & Inspiration
  • Sichtbarmachung der Betriebe und Akteur*innen vor Ort (Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Dienstleister)
  • Erlebbarmachung der Destination per Virtual und Augmented Reality

Projektbeschreibung

Was ist unser Projekt? Worum geht es?

Mit der offiziellen MAINZ-App kann die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt individuell und virtuell entdeckt werden – als Gast oder Einheimischer, als Shopping-Liebhaber, Feinschmecker, Historiker, Zeitreisender oder Eventbesucher. Die Nutzer*innen entscheiden selbst, ob sie virtuell auf Entdeckungstour gehen (Virtual Reality), eine historische Zeitreise vor Ort antreten (Augmented Reality), mit dem Smartphone in der Hand auf „Schatzsuche“ à la „Pokémon GO“ gehen (Gamification) oder maßgeschneiderte Services und Informationen abrufen möchten.

Die MAINZ-App verbindet reale Gegebenheiten mit virtuellen Rekonstruktionen und Stilelementen des „Storytellings“ in einer gemeinsamen Smartphone-Anwendung. Die Nutzer*innen begeben sich auf Zeitreise – von der römischen Epoche über das Mittelalter zu Zeiten Johannes Gutenbergs bis in das gegenwärtige Mainz. Im Mittelpunkt der MAINZ-App steht das inspirierende, aber niederschwellige Erlebnis der Destination Mainz – mit all seinen Facetten und Besonderheiten.

Die MAINZ-App soll ihren Beitrag dazu leisten, die Entwicklung der Destination positiv zu begleiten, indem sie z.B. die wertschöpfungsrelevanten Segmente (u.a. Beherbergung, Gastronomie, Einzelhandel) ansprechend präsentiert.  Die Innovation liegt insbesondere in der niederschwelligen Bereitstellung eines virtuellen Erlebnisses für alle potenziellen Nutzer*innen. Die Vermittlung modernster Technologien in einer serviceorientierten und kostenlosen „City-App“ entspricht dem Zeitgeist und der zunehmenden Entwicklung zur selbstverständlichen Verfügbarmachung digitaler Angebote im städtischen Raum – auf dem Weg zu einer „digitalen Destination“.

Projekt-Fahrplan

Wie sind wir vorgegangen?

Am 08. März 2018 wurde die App gelauncht. 

Projekt-/Konzeptionszeitraum: 6 Monate

  • 6 Wochen Vorgespräche (Partner*innen, Finanzierer, Unterstützer*innen)
  • 6 Wochen Ausschreibung und Entscheidung/Agenturen-Auswahl
  • 1 Monate Projekt-Setup
  • 2 Monate Feinkonzept/-planung mit Agentur

Umsetzung/Programmierung: 12 Monate

  • 2 Monate Storytelling-Konzept, „Übersetzung“ in technische Anforderungen
  • 3 Monate Erstellung der technischen Basisinfrastruktur
  • 3 Monate Content-Erstellung (Erstellung virtuelle Tour / Hologramme / Green Box-Dreh mit Schauspieler*innen)
  • 4 Monate Programmierung der Module (VR / AR / Services etc.)

Roll-Out: 3 Monate

  • 1 Monat: Vorstellung bei der ITB 2018, Pressearbeit im Nachgang
  • 1 Monate Vermarktung (online & print)
  • 1 Monat Feedbacks einholen und Optimierung

Partnerschaften

Wer war mit im Boot?

Stadtverwaltung; Vereine

Konkret: Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz; Tourismusfonds Mainz e.V.

Aufwände

Es wurde keine zusätzliche Personalstelle geschaffen. Insgesamt wurden rund 400 Stunden zur Vorbereitung und für die Durchführung des Projektes aufgewandt. Dabei wurde die mainzplus CITYMARKETING GmbH durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Mainz tatkräftig unterstützt.

Die Kosten lagen bei über 100.000 Euro.

Gut zu wissen

Unsere Tipps für Nachahmer

  • Frühzeitige Definition der (wahren) Ziele nötig: Was will man wirklich? Was sind die Zielgruppen? Was will man explizit nicht?
  • Unser Projekt war „Neuland“ (City-App mit VR/AR) – Zeit für „Unvorhergesehenes“ mit einplanen!
  • Viele Zielgruppen können bei modernen Technologien „abgehängt“ werden – niedrigschwellige Kommunikation nötig!

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